das ist mein tagebuch

komm mit mir auf entdeckungsreisen!

Mein Name ist Bea Spaltenstein. Ich wohne im Zürcher Oberland, wo ich gemeinsam mit meinem Mann vier Kinder grosszog. Heute arbeite ich in der Zürcher Volksschule, bin Präsidentin eines Konzertchores in Winterthur und glückliche Grossmutter von vier Enkelinnen. Drüben in meiner anderen und breiter gefächerten Webseite www.beaspaltenstein.ch findest du weitere Themen, die vielleicht auch dich interessieren.

 

Aus aktuellem Anlass bin ich (beruflich) auch hier zu finden:

www.daz-at-home.ch

Siehe auch Blogbeitrag vom 18.03.2020


Mein neuster Blogpost

Woche 3

schon wieder ist eine Woche im Ausnahmezustand vorbei … Die verrückte Zeit läuft erstaunlich schnell, auch für mich hier im zum Glück grossen und schönen Haus.

 

Diese Woche hatte mein Chorvorstand seine erste Videokonferenz und lustigerweise meldeten sich grad zwei meiner Familie bei mir genau an diesem Abend per Facetime. Sehr zur Belustigung meines Vorstandsteams. Die dachten vielleicht, bei mir sei das immer so, dass dauernd das Telefon klingelt … ;-)

So hat auch für den Chorvorstand ein neues Zeitalter begonnen, wir hatten unsere erste Videokonferenz! Wir dürfen uns ja nicht persönlich sehen, und doch soll das Vereinsleben, sollen die Vereinsgeschäfte weiter gehen. Nächste oder übernächste Woche folgt die zweite Videokonferenz für weitere Besprechungspunkte. 

Das Zustandekommen der Konferenz mit zoom.us war noch einigermassen anspruchsvoll, da gibt es noch uralte Compis ohne Kamera und noch weniger mit einem funktionierenden Mic. Ohne den Support meines Mannes wären nicht alle reingekommen. So hat halt einer dann nur via Compi ohne Kamera/Mic dann auch noch via Telefon teilgenommen. So sah er uns, wir ihn aber nicht :-( . Das lässt sich scheinbar kombinieren. Aber es hat dann schliesslich funktioniert!

So bleibt mir, die Zeit zu nutzen und zu planen, wie es irgendwann, spätestens nach den Sommerferien weitergeht, ob in der Schule oder auch im Chor. Die DaZ-Website ist nun eine Inspirationsquelle geworden, die meine Kolleg*innen unterstützt. Sie wird geschätzt und ausdrücklich gelobt. Momentan liegt das Augenmerk dort auf Bastelideen für die Ferien ohne Schulaufgaben.  (Mein Mann ist daran, mir dort eine schöne Tagcloud einzurichten - so hat auch er ein Bastelprojekt ;-)

Hier auf dem Land bekomme ich aber eigentlich die grossen Einschränkungen nicht so hautnah mit, der Verkehr auf der Tösstalstrasse ist nicht wirklich soo viel ruhiger. Immer noch hat es Töffs und Alte im Auto, die sicher nicht zur Arbeit fahren. Ich hoffe ja sehr, dass es nicht nötig sein wird, an Ostern uns alle einzusperren. - Ich befürchte es aber.

 

Ich denke oft an meine erwachsenen Kinder, mit den kleinen Kindern und im Vollberuf ist es sicher nochmals sehr viel anders als für mich, die ja Glück hat, nicht neben dem Beruf auch noch mit den eigenen Kindern HomeSchooling erdulden zu müssen.


Einige Kinder habe ich schon ein wenig zu kurz, bekomme aber zum Teil von den Klassenlehrpersonen kleine Mitteilungen zugeschickt, die ich dann auch geniessen kann. So hat die zweite Klasse ein Filmchen machen müssen und ihr Zimmer oder ihr Hobby zeigen müssen. Die waren so herzig.

Aber alle warten eigentlich auf ein wieder einigermassen normales Leben, das hoffentlich nicht mehr zu lange auf sich warten lässt.

Was die blühen schon?

und plötzlich leuchtet es sonnengelb am Wegrand ... Frühling!


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