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Woche 3

schon wieder ist eine Woche im Ausnahmezustand vorbei … Die verrückte Zeit läuft erstaunlich schnell, auch für mich hier im zum Glück grossen und schönen Haus.

 

Diese Woche hatte mein Chorvorstand seine erste Videokonferenz und lustigerweise meldeten sich grad zwei meiner Familie bei mir genau an diesem Abend per Facetime. Sehr zur Belustigung meines Vorstandsteams. Die dachten vielleicht, bei mir sei das immer so, dass dauernd das Telefon klingelt … ;-)

So hat auch für den Chorvorstand ein neues Zeitalter begonnen, wir hatten unsere erste Videokonferenz! Wir dürfen uns ja nicht persönlich sehen, und doch soll das Vereinsleben, sollen die Vereinsgeschäfte weiter gehen. Nächste oder übernächste Woche folgt die zweite Videokonferenz für weitere Besprechungspunkte. 

Das Zustandekommen der Konferenz mit zoom.us war noch einigermassen anspruchsvoll, da gibt es noch uralte Compis ohne Kamera und noch weniger mit einem funktionierenden Mic. Ohne den Support meines Mannes wären nicht alle reingekommen. So hat halt einer dann nur via Compi ohne Kamera/Mic dann auch noch via Telefon teilgenommen. So sah er uns, wir ihn aber nicht :-( . Das lässt sich scheinbar kombinieren. Aber es hat dann schliesslich funktioniert!

So bleibt mir, die Zeit zu nutzen und zu planen, wie es irgendwann, spätestens nach den Sommerferien weitergeht, ob in der Schule oder auch im Chor. Die DaZ-Website ist nun eine Inspirationsquelle geworden, die meine Kolleg*innen unterstützt. Sie wird geschätzt und ausdrücklich gelobt. Momentan liegt das Augenmerk dort auf Bastelideen für die Ferien ohne Schulaufgaben.  (Mein Mann ist daran, mir dort eine schöne Tagcloud einzurichten - so hat auch er ein Bastelprojekt ;-)

Hier auf dem Land bekomme ich aber eigentlich die grossen Einschränkungen nicht so hautnah mit, der Verkehr auf der Tösstalstrasse ist nicht wirklich soo viel ruhiger. Immer noch hat es Töffs und Alte im Auto, die sicher nicht zur Arbeit fahren. Ich hoffe ja sehr, dass es nicht nötig sein wird, an Ostern uns alle einzusperren. - Ich befürchte es aber.

 

Ich denke oft an meine erwachsenen Kinder, mit den kleinen Kindern und im Beruf stehend ist es sicher nochmals sehr viel anders als für mich, die ja Glück hat, nicht neben dem Beruf auch noch mit den eigenen Kindern HomeSchooling machen zu müssen.

 

Den Kontakt mit meinen Schulkindern vermisse ich schon ziemlich, bekomme aber von einzelnen Klassenlehrpersonen Mitteilungen weitergeleitet, die ich dann auch geniessen kann. Aber eigentlich wünschen alle ein wieder einigermassen normales Leben, das hoffentlich nicht mehr zu lange auf sich warten lässt.